Montevideo

Dienstag, 22. Oktober 2019

Gegen 7 Uhr kommen wir in Concordia an. Bis auf die Klimaanlage, die einen unvermeidbar direkt angepustet hat, war die Busfahrt sehr entspannt und wir konnten gut schlafen. Wir haben total Glück, da wir direkt noch ein Ticket für den Grenzbus um 7:05 Uhr bekommen, der uns nach Salto in Uruguay bringt. Bei der Busfahrt haben wir auch noch ein kleines Entertainmentprogramm, da unser Busfahrer der absolute Hit ist und mit jedem Kollegen und Passanten auf der Straße herumkaspert.
In Salto haben wir fast noch mehr Glück. Unser Busfahrer fragt, wo wir hin wollen und verweist direkt auf einen Bus, der gleich nach Montevideo fährt. Ich kümmere mich um’s Gepäck und Steeven geht direkt zum Busfahrer, der ihm versichert kurz auf uns zu warten, sodass er noch Tickets kaufen kann. Ohne den Tip hätte das nicht geklappt und wir hätten bis zu 5h auf den nächsten Bus warten müssen.
Unser Bus nach Montevideo kommt nach ca. 6h an. Nach einem schnellen Essen noch am Terminal geht’s mit dem Uber zum Hostel. Dort gibt’s erstmal wieder Probleme mit der Reservierung, aber wir bekommen trotzdem unsere gebuchten Betten. Wir sind beide super müde und machen deshalb erstmal einen „Mittagsschlaf“. Ich kann mich fast nicht mehr überwinden aufzustehen, aber muss dringend nochmal was essen. Deshalb holen wir uns noch kurz Zutaten für Nudeln mit Soße und kochen sie uns im Hostel. Am Abend lernen wir noch einen Venezuelaner und eine Österreicherin kennen und gehen mit ihnen kurz auf eine Demo in der Nähe (anstehende Wahlen). Diese ist wirklich entspannt, da es ein Konzert und Essensstände gibt und die Stimmung total gut ist.

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Wir gönnen uns erstmal ein Frühstück im Hostel, das zwar nicht inklusive ist, aber was soll’s. Um 10:30 Uhr startet dann die Free Walking Tour in der Altstadt, der Ciudad Vieja. Unser Guide und die Gruppe ist super witzig und es gibt neben spannender Geschichte und tollen Bauwerken auch einen Grappamiel (Schnaps), der super süß, aber trotzdem lecker ist.
Nach der Tour geht’s für eine kurze Pause ins Hostel und nachmittags dann weiter zur Free Walking Tour am Parque Rodó. Es ist wirklich spannend, wie aus einem Land, dass quasi zur Befriedigung des Konflikts um die Region entstanden ist, ein so fortschrittliches Land mit eigener Kultur wurde.
Nach der Tour laufen wir wieder an der Strandpromenade zurück und freuen uns auf ein schnelles Abendessen im Hostel. Steeven hat starke Kopfschmerzen, weshalb er direkt ins Bett geht. Ich unterhalte mich noch einige Zeit und gehe dann auch schlafen.

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