Montag, 16.02.2026
Heute stehen wir extra etwas früher auf, um nicht wieder mitten in der direkten Mittagssonne unterwegs zu sein. Gegen 10:30 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Hafen und nehmen ein Wassertaxi für einen Dollar pro Person und Strecke, das uns zur fünf Minuten entfernten Anlegestelle bringt. Von dort aus laufen wir den kleinen Weg entlang und erreichen den „Playa de los Alemanes“. Diesen lassen wir jedoch erst einmal links liegen und gehen direkt weiter zu unserem heutigen Ziel: „Las Grietas“.
Vom Strand aus sind es nur etwa fünf Minuten zu Fuß. Dort angekommen, muss man einen Guide nehmen, was 10 Dollar pro Person kostet; das kann man vorab online erledigen oder, so wie wir, einfach spontan vor Ort. Der Guide erzählt uns einiges über die Flora und Fauna der Region, was wir sehr interessant finden. Am Eingang liegt zudem ein ausgetrockneter Salzsee – das getrocknete Salz wird teilweise als Dünger für die Kokosnusspalmen im Hochland verwendet.
Nach der kurzen Tour haben wir ausreichend Zeit, um in „Las Grietas“ zu schwimmen. Dabei handelt es sich um eine Felsspalte, die mit fast glasklarem Wasser gefüllt ist. Das Wasser ist allerdings ziemlich kalt. Dafür bietet es einen einmaligen Eindruck, wenn man mitten in dieser Schlucht schnorchelt und rechts und links die aufragenden Felswände emporragen. Da uns irgendwann kalt wird, gehen wir etwas vor den anderen aus der Gruppe aus dem Wasser. Unser Guide führt uns dafür noch zu einer zweiten Stelle, an der wir Fotos machen und erneut kurz schwimmen und schnorcheln können. Insgesamt ist der Ausflug super schön und absolut empfehlenswert, da es hier auch erstaunlich viele und große Fische gibt.
Auf dem Rückweg lassen wir uns noch für eine Stunde am „Playa de los Alemanes“ nieder und genießen einfach das Meer und den Strand. Dabei bekommen wir immer wieder Besuch von Enten, die teilweise einen leuchtend roten Schnabel haben. Anschließend fahren wir mit dem Wassertaxi zurück und gehen direkt ins Airbnb, da es Steeven nicht ganz so gut geht. Nach einem guten Mittagessen halten wir einen Mittagsschlaf, bevor wir am Abend noch einmal eine Runde in der Stadt drehen. Später arbeiten wir im Apartment an unserem Blog und schauen noch ein paar Folgen „Bones“ auf Netflix.