Donnerstag, 05. Februar 2026
Der Tag beginnt wie gewohnt mit einem stärkenden Frühstück aus Salami- und Käsebrötchen, von denen wir uns auch direkt zwei als Proviant für unterwegs einpacken. Pünktlich um 8:40 Uhr brechen wir zu unserer zweiten großen Erkundungstour auf, der „Huru Rahi Tour“, die uns zu weiteren faszinierenden Stätten der Insel führt.
Unsere Route startet bei Ana Te Pahu, einer beeindruckenden Höhle, die früher als Wohnhöhle genutzt wurde und heute für ihre üppige Vegetation im Inneren bekannt ist. Danach besuchen wir Ahu Akivi, die einzige Anlage der Insel, bei der die sieben Moai nicht zum Land, sondern direkt auf den Ozean blicken. Ein weiterer Stopp ist Puna a Pau, der Steinbruch aus rotem Vulkangestein, in dem die riesigen „Pukao“ – die Kopfaufsätze der Statuen – gefertigt wurden. In Vinapu bestaunen wir die präzise Steinmetzkunst der Mauern, die verblüffende Ähnlichkeit mit den Inka-Bauten in Peru aufweisen. Das spektakuläre Finale der Tour bildet der mächtige Vulkankrater Rano Kau mit seinem tiefen Kratersee und die Zeremonienstätte Orongo, die dramatisch auf dem Grat zwischen Kraterwand und den steilen Klippen zum Meer liegt.
Am Abend zieht es uns erneut zum Tapati-Festival, wo wir uns heute durch das lokale Streetfood-Angebot probieren. Während Steevens Fleischspieß leider eher eine Enttäuschung ist, entpuppt sich Alinas „Completo“ – ein chilenischer Hotdog mit reichlich Belag – als absoluter Volltreffer. Auf der Bühne stehen heute Wettbewerbe im Rapa Nui Tango, der klassischen Bananenblatt Kostüme und später noch in Gruppentänzen der Erwachsenen an. Wir bewundern die Darbietungen, wobei die Präsentation der Bananenblatt Kostüme insgesamt etwas langwierig ist. Sobald die Müdigkeit nach diesem langen Tag voller Eindrücke schließlich überhandnimmt, machen wir uns zufrieden auf den Heimweg in unser Bett.