Mittwoch, 07. Januar 2026
Trotz der Verspätung landeten wir am nächsten Morgen sehr erholt in Santiago de Chile, da wir an Bord erstaunlich gut geschlafen hatten. Zu unserer großen Erleichterung tauchten auch unsere Rucksäcke auf dem Kofferband auf – bei Air Canada hatten wir da in der Vergangenheit schon anderes erlebt. Dank der eSIM von Saily, die sofort funktionierte, saßen wir kurz darauf im Uber zum Hostal Forestal. Es fühlte sich ein bisschen wie Heimkommen an, da wir schon 2019 zu Alinas Geburtstag hier übernachtet hatten; witzigerweise erkannte Alinas Handy sogar sofort das alte WLAN wieder. Nachdem wir kurz durchgeatmet hatten, machten wir uns auf den Weg in die Stadt, um Bargeld zu ziehen und Vorräte für das Frühstück zu kaufen. Dabei schlenderten wir durch das charmante Barrio Bellavista mit seinen unzähligen kleinen Bars – ein perfekter Ort, an den wir definitiv für einen Drink zurückkehren werden. Den ersten Abend unserer Weltreise feierten wir schließlich ganz „stilvoll“ im Hostel: Mit dem berüchtigten Tetrapack-Wein „Gato“ stießen wir aus Plastiktassen an. Der Wein war überraschend lecker, nur Alinas Beine machten uns Sorgen, da sie vom Flug noch stark geschwollen waren. Zum Abendessen gab es im „Tres Valles Lastarria“ Thunfisch und Pommes mit Shrimps und Käse, bevor wir den Tag müde, aber glücklich ausklingen ließen.