Mittwoch, 28. Januar 2026
Heute steht alles im Zeichen der Entspannung, also schlafen wir erst einmal ordentlich aus. Steeven ist als Erster wach, macht es sich im Gemeinschaftsbereich gemütlich und beginnt damit, die Unmengen an Bildern und Videos zu sortieren und an ersten Reels zu basteln. Neben seiner Erkältung macht ihm allerdings sein kleiner Zeh zu schaffen, den er sich gestern auf der Fahrt so unglücklich verletzt hat, dass er vermutlich gebrochen ist.
Nachdem wir den halben Tag faulenzend im Hostel verbracht haben, zeigt sich das Wetter doch noch von seiner guten Seite. Wir beschließen, Punta Arenas trotz Steevens „Humpelfuß“ ein wenig zu erkunden. Unser erster Weg führt uns hinauf zum Aussichtspunkt, von dem aus wir einen fantastischen Überblick über die gesamte Stadt haben. Von dort spazieren wir hinunter zur Magellanstraße, schlendern ein Stück am Wasser entlang und biegen schließlich wieder Richtung Innenstadt ab.
Ein besonderer Stopp ist der örtliche Friedhof. Wie schon in Santiago faszinieren uns die prachtvollen Gräber und die Grabwände, in denen die Särge oder Urnen wie in Regalen übereinander gestapelt sind. Jedes Fach ist individuell mit Herzen, Blumen und Fotos gestaltet und mit einer Glasscheibe verschlossen – ein beeindruckender Anblick. Nach fast zwei Stunden und über 10.000 Schritten kehren wir zum Hostel zurück. Den restlichen Abend verbringen wir nach einem kurzen Einkauf im Supermarkt wieder ganz entspannt am Laptop, sortieren weiter Fotos und lassen den Tag ruhig ausklingen.