Stopover – Santiago de Chile

Freitag, 30. Januar 2026

Heute heißt es Abschied nehmen von Patagonien – es geht zurück nach Santiago. Wir nutzen ein letztes Mal das tolle Angebot des „Early Breakfast“ im Hostel und machen uns um 6:00 Uhr mit unserem vorbestellten Uber auf den Weg zum Flughafen. Da dieser sehr überschaubar ist, verläuft alles reibungslos. Die Wartezeit am Gate nutzen wir produktiv zum Bilder-Sortieren und heben noch Geld ab, da wir die mühsame Suche nach einem funktionierenden Automaten in Santiago noch gut in Erinnerung haben.
Der Flug startet pünktlich um 08:53 Uhr, und gegen 12:20 Uhr landen wir sicher in der Hauptstadt. Da wir am Flughafen kein Internet haben, entscheiden wir uns für Transvip – einen geteilten Shuttle, der Fahrgäste direkt vor der Haustür absetzt. Da bis zu sieben Leute mitfahren, gleicht die Fahrt zwar einer kleinen Stadtrundfahrt, aber für unter 19 € für uns beide ist es eine unschlagbare Option.
Schließlich erreichen wir unser altbekanntes Hostal Forestal und beziehen unser Doppelzimmer. Da dieses nur wenige Euro teurer war als zwei Betten im Schlafsaal, haben wir uns nach den anstrengenden letzten Wochen diesen kleinen Luxus gegönnt. Weil Alina mittlerweile ziemlich stark erkältet ist, legt sie sich erst einmal hin und wir lassen den restlichen Tag ruhig angehen. Steeven besorgt im Supermarkt Abendessen und Frühstück; die asiatischen Nudeln am Abend sind dank einer scharfen Soße sogar mal eine willkommene Abwechslung. Kurz darauf fallen wir auch schon ins Bett.

Samstag, 31. Januar 2026

Nach einer erholsamen Nacht ohne Zimmernachbarn starten wir entspannt mit Joghurt und Käsebrötchen in den Tag. Auf unserem Zettel steht heute ein Besuch im riesigen Einkaufszentrum Costanera Center. Alina braucht dringend neue Bluetooth-Kopfhörer, da ihre alten den Geist aufgegeben haben, und wir wollen uns mit Sonnencreme eindecken.
Trotz ihrer Erkältung fühlt sich Alina fit genug für den vier Kilometer langen Fußmarsch. Zur Motivation gibt es erst einmal ein Eis bei McDonald’s, bevor wir der Avenida Providencia folgen. Der Weg kommt uns vertraut vor und weckt Erinnerungen an unseren ersten Aufenthalt in der Stadt. Die Mall selbst ist gigantisch und liegt direkt unter dem höchsten Gebäude Südamerikas. Nach kurzem Preisschock finden wir schließlich ordentliche Kopfhörer für etwa 40 €, besorgen die Sonnencreme und entdecken sogar einen Decathlon, wo wir ein neues Shirt für Steeven kaufen.
Das absolute Highlight wartet jedoch noch: Steeven entdeckt einen Krispy Kreme! Da wir die letzten Doughnuts dieser Kette in Kairo gegessen haben, schlagen wir beim Angebot für Kaffee und zwei glasierte Doughnuts für 5 € sofort zu. Auf dem Rückweg probieren wir noch den Klassiker „Mote con Huesillos“. Das typische chilenische Getränk aus süßem Saft, Pfirsichen und Weizen ist zwar extrem süß, macht aber durch den Weizen auch ordentlich satt.
Zurück im Hostel legen wir unsere Beute ab und ziehen direkt noch einmal los zum Großeinkauf. Wir laufen etwa 30 Minuten zu unserem Stammsupermarkt, um Vorräte für die Osterinsel zu besorgen. Da die Preise auf der Insel deutlich höher sind und die Einfuhrbestimmungen für industriell verpackte Lebensmittel kein Problem darstellen, decken wir uns hier günstig ein. Den Abend lassen wir uns mit Avocado, frischen Ciabatta-Brötchen, asiatischen Nudeln und einem Wein aus dem Tetrapack ausklingen.

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